... ein paar Info's über mich.

1968 geboren lebe ich mit meinen drei Kindern in Ludwigshafen. Ich habe zunächst Ingenieurinformatik in Kaiserslautern studiert und diesen Beruf 6 Jahre ausgeübt. Ich schloss ein Lehramtsstudium für Realschule in Landau an und bin seit 2003 Lehrer an einer Wormser Schule. Meine Unterrichtsfächer sind Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaft und Physik.
Meinen Kindern, meiner Schwester und meinen Eltern bin ich sehr dankbar, dass sie mich mit diesen elektronischen Arbeitsblättern unterstützen: Sie testen die elektronischen Dokumente, entdecken Fehler und Hinterfragen auch so einiges.

Berufliches

Seit 2016 bin ich Klassenlehrer einer Tablet-Klasse und mache selbst Erfahrungen damit, wann sich der Computereinsatz (Training, Einführung in ein neues Thema) und warum die Haptik mit beschriebenem Papier (Bücher, Arbeitshefte, Hefte) nicht einfach durch elektronische Medien ersetzt werden können.

Meudela

Ich selbst arbeite an diesen elektronischen Dokumenten seit ca. 2004 und es steckt doch sehr sehr viel Arbeit darin. Mittlerweile gibt es auch Arbeitserleichterungen: Ich benutze Teile der MEUDELA-Dateien auch für regelmäßige Überprüfungen

Hobbys

Hobbys:
Ich selbst pflege nicht direkt ein Hobby außer vielleicht der 'Gewaltfreien Kommunikation' nach Marshall Rosenberg, von dem ich fast alle Bücher habe. In diesem Sinne möchte ich gerne einen Beitrag für unser gesamtes Miteinander leisten. Das gelingt oft, aber nicht immer. Ein anderer Beitrag ist mein Interesse an einer zukunftsfähigen, friedvollen Welt - Wem wäre nicht daran gelegen? In dieser Thematik mache ich doch so einige Recherchen und kann auch ab und zu bestimmte Ideen umsetzen. Oft ist dies sehr einfach und schnell erledigt, z.B. die Reservierung eines neuen Sion (#3223) Solarautos (Referral Code: joachim832249) , würde mich freuen), manchmal ist es doch ein riesiger Aufwand. Die Erstellung von Office-Dateien mit Trainingseinheiten und Lerninhalten mache ich seit etwa 2003. Deren Entwicklung und Weiterentwicklung hat wohl schon tausende Stunden erfordert. Ich freue mich stets, wenn mir es gelingt für ein schöneres Miteinander beizutragen.


Beiträge für eine zukunftsfähige Welt: Ressourcen schonen, Energie sparen

Seit etwa 3 Jahrzehnten bin ich nun Mitglied im Verein: Energiewende Saar e.V.

Energie im Haus sparen durch: Kollektoranlage und Mini-Luft-Wärmepumpe

Ein Beispiel für einen Beitrag für eine zukunftsfähige Welt ist in einem Artikel der Energiedepesche über mein Reihenhaus von Aribert Peters beschrieben worden. Das Haus braucht durch die selbstmontierte Kollektoranlage keine Gasheizung mehr und der Schornstein ist nun überflüssig.

Eine kleine Luft/Wasser-Wärmepumpe (Anschluss über eine 230 Volt Steckdose, damals unter 1100 €) überbrückt die kalten Monate (statt 2200 kWh elektrische Energie werden nun allerdings 4000 kWh benötigt). Übrigens hat sich die Umrüstung auch finanziell gelohnt, jährlich fallen lediglich nur 600 € Kosten für den erhöhten Stromverbrauch an.

Erfahrungen mit der Kollektoranalage und der Wärmepumpe

Die Kollektoranlage und die Wärmepumpe laufen seit 2011 praktisch ohne Probleme. Um die Vereisung der Maschine zu verbessern wurde die Wärmepumpe mit einem verbesserten Abfluss des anfallenden Kondenswassers versorgt. Einmal musste der Betriebskondensator (15 €) getauscht werden.

Weitere Hinweise, Vorteile, aber auch Problemchen:

Die Anlage macht auch den elektrischen Durchlauferhitzer überflüssig und diese werden häufig mit 18 Kilowatt betrieben. Zum Vergleich, die maximale Leistungsaufnahme der Luft-Wasser-Wärmepumpe ist 1,7 kilowatt, ist es nass-kalt, sinkt die Leistungsaufnahme auf ca. 1 kilowatt und läuft dann halt länger, bis zu 16 Stunden am Tag. In den Nachtstunden ist die Wärmepumpe grundsätzlich aufgrund tieferer Außentemperaturen ausgeschaltet, was gar kein Problem ist da die Wärme in einem 2500 Liter Speicher mit Durchflusserhitzerprinzip für das Brauchwasser (bei ebay, damals 2500 €) gespeichert wurde.
Was ist mit den vielbesagten tiefen Außentemperaturen im Januar?
Diese sind kein großes Problem: Erstens bedeutet das Hochdruckeinfluss und damit schönes Wetter, die Solaranlage trägt dann auch im Winter bei und zweitens vereist die Maschine überhaupt nicht, der Leistungsbeiwert (COP) liegt bei -5°C immer noch bei ca. 2 (nachzulesen bei den Kennlinien der MD20). Leider liegen die Kosten dann auch bei 15 ct pro kWh.
Was ist mit Behaglichkeit, auch im Winter?
Nun, da musste ein bisschen nachgeholfen werden. Da die Heizkörper teilweise nur mit 40°C versorgt werden, für einen Innentemperatur von ca. 20 °C, dass doch zu wenig ist, bekamen 3 Heizkörper zusätzlich leise PC-Lüfter, die den Luftdurchsatz erheblich erhöhen. Außerdem ist der Ausgang seitlich, so dass die warme Luft nicht erst mal nach oben geht. Zweitens: Am Esstisch gibt es eine sehr angenehme wärmende Fußmatte (maximal 150 Watt, sie hat eine Temperaturregelung), so dass es morgens am Frühstücktisch behaglich ist. Diese 150 Watt elektrische Heizung sind gut investiert: lokal, zeitlich und von der Leistung her eng begrenzt. Diese Fußmatte ist so angenehm, dass ich mir eine 50 Watt Fußmatte an meinem Arbeitstisch zuschalten kann. Ein Betriebszustand, bei dem der COP bei 4 liegt, kommt auch durchaus vor: an manchen Heiztagen ist es tagsüber ja auch mal 20°C, und es kommt durchaus dann auch vor, dass die Rücklauftemperatur mal bei 40°C ist, dann betragen die spezifischen Wärmekosten 7,5 ct pro kWh. Außerdem kann man sagen, dass die die Kollektoranlage und die Wärmepumpe etwa jeweils 50 % zur Wärmeversorgung übers Jahr gesehen beitragen, der Betrieb der Wärmepumpe beginnt Ende Oktober und endet meist Ende März, wobei die Kollektoranlage übers ganze Jahr natürlich immer bei ausreichend Sonne läuft.

Das nächste (Wunsch-)Projekt

Stromautark zu werden durch einen elektr. Speicher ist ein durchaus kostspieliges Projekt. Interessanter ist teilautark zu werden, hier können Geräte wie Kühlschrank, Gefrierschrank betrieben werden, wenn ausreichend Sonne vorhanden ist. Dazu muss man sagen, es gibt mittlerweile kleine Wechselrichter, die automatisch umschalten, wenn die Batteriespannung zu klein wird. Bei Stromkosten um 30 ct/kWh ist das sogar wirtschaftlich und man ist tatsächlich für einen längeren Stromausfall gerüstet - nicht für alle Geräte, sondern für die wichtigen. Außerdem muss eine solche Teilautarkie nicht angemeldet oder gar versteuert werden, die EEG-Umlage fällt natürlich dagegen weg.


Allgemein-kritische Punkte zu Tablet-Klassen

Eine Tablet-Klasse bedeutet zunächst einmal vor allem Mehrarbeit für den Lehrer. Für die Eltern bedeutet es eine zusätzliche Geldausgabe.
Für die Schüler bedeutet es ein Zusatzgewicht und ungewohnte Abläufe. Für so manche Schüler, Eltern und Lehrer stehen Tablet-Klassen für Verunsicherung.
Welchen Lernerfolg versprechen der alleinige Einsatz von Tablets&Co (mit Tablets&Co. sind Tablets, PCs, Laptops, Smartphones, Raspberry Pi oder ähnliche Systeme gemeint)?
Nun, bei den Tablets&Co. kommen Wischgesten zum Einsatz und bei Wischtechniken denke ich an den Spruch:
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Daraus resultiert für mich: Tablets&Co. alleine sind kein Ersatz für die Weitergabe unserer bedeutenden Kulturtechniken: Lesen, Schreiben und Rechnen.

Was spricht überhaupt für eine Tablets&Co. in Schulen?

Ich nenne nur einen einzigen Punkt dafür, es gibt natürlich noch mehr: So wie 'Papier und Feder' (Stift) Jahrtausendelang mächtige Schreibwerkzeuge für die Kunst, den Ausdruck von Kreativität, zur Organisation, zum Merken und zum Weiterverbreiten von Informationen waren und sind, so verhält es sich auch mit den Tablets&Co. Es ist ein unglaublich mächtiges Werkzeug für Recherchen, zur Organisation, zum Veranschaulichen (Visualisieren), aber auch für die eigene Kreativität.

Tablets&Co. erweitern also Papier und Stift auch ins Digitale. Für unterrichtliche Zwecke würde ich Tablets&Co. jedoch nicht zu früh einsetzen.
Und, falls der Einsatz von Tablets nicht möglich ist: Eine sinnvolle Alternative zu Tablet-Klassen sind gut eingerichtete PC-Räume (Beamer, möglichst eine U-Form der Arbeitsplätze) damit die Schüler die nötigen digitalen Kompetenzen erwerben können. Ich selbst erlebe es immer wieder, dass die Arbeit von Schülern an PCs unglaublich viel weiter bringt - Pausen werden freiwillig durchgearbeitet usw. Eines meiner persönlichen Ziele ist es, den Schülerinnen und Schülern Raum für sehr viel (Selbst-)Wirksamkeit zu geben - eine intrinische Motivation geht damit häufig einher. Wie heißt es in dem hier verkürzt wiedergegebenen Zitat nach Antoine de Saint-Exupéry: Wenn Du ein Schiff bauen willst, ..., dann lehre die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
So mancher Schüler/in zeigt mir, abseits vom Unterricht, wie er/sie eigenständig kleine und größere digitale Werke geschaffen hat. Was will man mehr ...

Allseits gutes Gelingen!

Kontakt: joachim.kreutzer@gmx.net